Zins bei Steuern auf 0,25 Prozent reduziert

11.07.2019 - Mitteilung

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Der Regierungsrat hat die Zinsen angepasst, die beim Bezahlen der Staats- und Gemeindesteuerrechnung angewendet werden: Der Ausgleichs- und der Vergütungszins sinken ab 2020 von 0,5 auf 0,25 Prozent.

Grund für die Senkung sind die anhaltend tiefen Zinsen. Auch mit 0,25 Prozent liegt der neue Wert aber noch über den derzeit üblichen Zinssätzen der Banken für Sparguthaben. Damit besteht weiterhin ein Anreiz für die Steuerpflichtigen, die Steuern frühzeitig zu bezahlen. Der Vergütungszins kommt zur Anwendung, wenn jemand die Steuern vor dem 30. September des jeweiligen Steuerjahres bezahlt oder wenn eine Rückzahlung von zu viel bezahlten Steuern fällig wird. Den Ausgleichszins verrechnen die Steuerämter für die
Periode zwischen dem 30. September und dem Zeitpunkt des Eintreffens der definitiven Steuerrechnung, wenn diese höher ausfällt als die bis dahin einbezahlten Beträge. Unverändert bleibt der Verzugszins von 4,5 Prozent; er wird säumigen Steuerpflichtigen nach 30 Tagen ab Zustellung der definitiven Steuerrechnung belastet.  

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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